Gestalten mit Herz und Verstand –
für unser Geisenheim!

Liebe Bürgerinnen und Bürgern,

die Wahlkämpfe sind vorbei. Das Ergebnis der Bundestagswahl in Geisenheim entspricht in etwa dem Bundesergebnis, wobei CDU und FDP bei den Erst- und Zweitstimmen jeweils rund 48 % erzielten, was für eine stabile bürgerliche Basis der Geisenheimer Wähler spricht. Im Bund steuert nun alles auf eine sogenannte Jamaika-Koalition zu, was nicht einfach werden wird, allerdings die einzig vertretbare Option darstellt, nachdem sich die SPD noch am Wahlabend aus der Verantwortung geschlichen hat.

Bei der Bürgermeisterwahl mussten die CDU und ihr Kandidat Toni Pedron eine herbe Niederlage einstecken. Zwar ist es Toni Pedron gelungen, in die Stichwahl zu gelangen und damit drei andere Kandidaten/in hinter sich zu lassen. Dort konnte er aber nur knapp 20% der Stimmen erreichen, was deutlich unter dem CDU-Potential liegen dürfte. Der Geisenheimer Wähler ist wohl immer noch nicht bereit, auswärtige oder noch nicht seit Jahrzehnten in Geisenheim beheimatete Kandidaten zu unterstützen. Leider mussten wir auch erfahren, dass der Nachnamen und die italienischer Herkunft von Toni, der seit vielen Jahren deutscher Staatsbürger und Polizist ist, für manche ein Problem war bis hin zu klar ausländerfeindlichen Äußerungen. Auch hat bei dieser Wahl in Geisenheim der Trend bestätigt, dass Parteilose per se deutlich bessere Chancen haben als parteigebundene Kandidaten. Das ist für ein Land mit einer im Grundgesetz festgelegten Parteiendemokratie nicht unproblematisch.

Toni Pedron hat einen tollen und engagierten Wahlkampf hingelegt, er hat damit den Anspruch der CDU bekräftigt, als stärkste politische Kraft mit einem Kandidaten ins Rennen zu gehen. Dafür gebührt ihm unser großer Dank. Wir hoffen und wünschen, dass Toni sich weiter für Geisenheim und die CDU engagiert, damit wir die auch nach der Wahl in Geisenheim nicht weniger gewordenen Probleme gemeinsam angehen können.

Herzlich gegrüßt

Ihr Hans Schneider
Partei-und Fraktionsvorsitzender